1. Basler Tagung 2018 


Ankündigung der Tagung der Zivilprozessrechtslehrer in Basel


Sehr geehrte, liebe Mitglieder und Gäste der Vereinigung,

Die nächste Tagung der Vereinigung wird stattfinden vom 


28.Februar bis 3.März 2018

in Basel


Die wissenschaftlichen Themen werden am 1. (Donnerstag) und 2. (Freitag) März 2018 verhandelt werden. Die Mitgliederversammlung unserer Vereinigung ist auf Donnerstag, den 1. März 2018 nachmittags anberaumt.


Unser herzlicher Dank gilt den Herren Kollegen Prof.Dr. Thomas Sutter-Somm und Prof.Dr. Roland Fankhauser, die unsere Vereinigung nach Basel eingeladen und die Anstrengungen der Organisation auf sich genommen haben.


Die Tagung wird sich mit folgenden wissenschaftlichen Themen befassen:


- Chancen und Risiken durch Herausbildung von Sonderprozessrechten

- Beweisfragen bei kapitalmarktrechtlichen Prozessen in Deutschland und Österreich

- Grenzüberschreitende Beweisaufnahme in der Schweiz

- Das Rechtsbehelfssystem in der Zwangsvollstreckung in rechtsvergleichender Sicht - Deutschland/Schweiz/Österreich

- Scheidungs- und Verbundverfahren im FamFG


Die Tagesordnung und die Anmeldeformulare sind Ihnen bereits zugegangen. Ich darf diejenigen Mitglieder und Gäste, die sich noch nicht angemeldet haben, bitten, dies baldmöglichst zu tun.


Auch im Namen meiner Vorstandskollegen Astrid Stadler und Paul Oberhammer darf ich Ihnen herzliche Grüße ausrichten. Mit den besten Wünschen bin ich

stets Ihr


Prof.Dr. Herbert Roth        Regensburg, den 5.Dezember 2017



 

2. Tagung in Hannover 2016 

Die Tagung unserer Vereinigung in Hannover vom 9. März 2016 bis zum 12. März 2016 war ein voller Erfolg. Wir schulden Herrn Kollegen Prof. Dr. Christian Wolf, der diese Tagung perfekt vorbereitet und durchgeführt hat, herzlichen Dank.


 3. Erhöhung des Mitgliedsbeitrags

Die Mitgliederversammlung hat eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrags von derzeit jährlich 10 Euro auf künftig jährlich 30 Euro ab dem Jahre 2015 beschlossen. Ich darf die Mitglieder höflich um Beachtung bitten. 

 


 4. Gemeinsame Resolution

Die Mitgliederversammlung hat einstimmig eine vom Vorstand zur Diskussion gestellte Resolution zur Stärkung des Zivilprozessrechts in Forschung und Lehre beschlossen. Die wissenschaftliche Vereinigung für internationales Verfahrensrecht trägt diese Resolution in vollem Umfang mit. Herrn Kollegen Prof. Dr. Burkhard Hess sei dafür in seiner Eigenschaft als Vorstand der Vereinigung an dieser Stelle herzlich gedankt. Die Vorstände der beiden Vereinigungen haben die Resolution lediglich redaktionell überarbeitet und in dem nachstehend mitgeteilten Wortlaut den Wissenschafts- und Justizministern, den Rektoren und Dekanen (Rechtswissenschaft) der deutschen Universitäten, dem Juristentag, dem Wissenschaftsrat, dem Juristenfakultätentag und weiteren Institutionen übermittelt:

 

 

Gemeinsame Resolution

 

der Vereinigung der Zivilprozessrechtslehrer und der wissenschaftlichen Vereinigung für internationales Verfahrensrecht 

 

zur Zukunft des Zivilverfahrensrechts

 

 

Das Verfahrensrecht ist für den demokratischen Rechtsstaat von zentraler Bedeutung. Nur eine leistungsfähige Justiz und ein effizientes Prozessrecht gewährleisten Frieden und Freiheit, davon zeugen historische und rechtsvergleichende Erfahrungen. Die Verfassung garantiert dem Bürger die verfahrensmäßige Realisierung von Ansprüchen und Rechten. Das Zivilverfahrensrecht nimmt darüber hinaus im Prozess der europäischen Rechtsharmonisierung eine Vorreiterrolle ein. Das universitäre Studium der Rechtswissenschaft bleibt ohne eine solide prozessuale Ausbildung schlicht unvollständig: Das Recht bewährt sich im Prozess, wer Urteile verstehen will, muss die Verfahren kennen, in denen Urteile gesprochen werden. Ein Verzicht auf das Verfahrensrecht würde die Juristenausbildung lebensfremd machen und würde zudem dessen gesellschaftliche Bedeutung verkennen. Die in den Perspektiven der Rechtswissenschaft in Deutschland formulierte Empfehlung des Wissenschaftsrates, in der rechtswissenschaftlichen Ausbildung auf eines der Prozessrechte zu verzichten, wird der zentralen Bedeutung des Prozessrechts nicht gerecht. Sie setzt sich zudem in Widerspruch zu der mit Recht geforderten Internationalisierung der Rechtswissenschaften, die seit Jahrzehnten im Zivilverfahrensrecht vorbildlich verwirklicht ist.

 

Deshalb ist ganz im Gegenteil eine stärkere Betonung des Zivilverfahrensrechts und anderer Formen der Streitbeilegung in der Juristenausbildung dringend geboten. Mit großer Sorge beobachten wir daher die Zurückdrängung des Zivilverfahrensrechts bei der Besetzung von Lehrstühlen und in der Ersten Juristischen Prüfung. Die Vereinigung der Zivilprozessrechtslehrer und die wissenschaftliche Vereinigung für internationales Verfahrensrecht wenden sich gegen derartige Tendenzen und fordern stattdessen die Stärkung der zivilverfahrensrechtlichen Forschung und Lehre zur Sicherung einer rechtsnahen Streiterledigung als eines gesellschaftlichen und rechtsstaatlichen Grundbedürfnisses.

 

 

Freiburg, am 28. März 2014

 

 

Prof. Dr. Herbert Roth

Vorstand

der Vereinigung der

Zivilprozessrechtslehrer

Prof. Dr. Burkhard Hess

Vorstand der

Wissenschaftlichen

Vereinigung für

Internationales

Verfahrensrecht

 

 

 


März 2012

Neuwahl des Vorstandes

Prof. Dr. Herbert Roth (Vorsitzender)

o.Univ.-Prof. Dr. h.c. Dr. Walter H. Rechberger

Prof. Dr. Astrid Stadler

 


März 2016

Änderung des Vorstandes

Prof. Dr. Herbert Roth (Vorsitzender)

Prof. Dr. Paul Oberhammer

Prof. Dr. Astrid Stadler